Die Robinhood Chain verzeichnet einen massiven Rückgang der Aktivitäten: Tägliche Transaktionen sind seit Mitte September um 42% gefallen, während die täglichen aktiven Adressen um 31% abnahmen. Trotz Gebührensubventionierung durch Robinhood zeigt sich ein deutlicher Abwärtstrend.
Die Robinhood Chain durchlebt eine Phase der Stagnation. Im Zeitraum vom 2. bis 8. Oktober wurden durchschnittlich 6,2 Millionen Transaktionen pro Tag verzeichnet, gegenüber 10,8 Millionen Mitte September. Auch die Anzahl der täglich aktiven Adressen sank um 31% auf rund 322.000, was auf geringere Handelsaktivitäten hindeutet. Allerdings dürfte der tatsächliche Rückgang bei menschlichen Nutzern kleiner ausfallen, da einzelne Trader mehrere Adressen betreiben können.
Das Handelsvolumen bestätigt den Abwärtstrend: Das Spothandelsvolumen fiel in der gleichen Woche um 21% auf 7,45 Milliarden Dollar. Uniswap wickelte etwa 77% dieser Transaktionen ab. Bemerkenswert ist jedoch, dass die Nutzer ihre Gelder nicht abziehen – die Einzahlungen in Lending- und Trading-Apps stiegen leicht um 2% auf 1,04 Milliarden Dollar, was darauf hindeutet, dass Trader ihr Kapital halten und auf bessere Marktbedingungen warten.
Um die Aktivität wieder anzukurbeln, setzt Robinhood weiterhin auf Gebührensubventionierung. Das Unternehmen übernimmt Netzwerkgebühren für Token-Swaps ab 50 Cent noch bis Ende Dezember. Damit hofft Robinhood, die Nutzung der eigenen Blockchain wieder zu beleben und zusätzliche Einnahmequellen zu generieren.