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Markt10. Oktober 2026

Griechenland führt 10%-Krypto-Steuer ein – EU-weit niedrig

Griechenland plant eine 10-prozentige Kapitalertragsteuer auf Kryptowährungsgewinne mit einem Freibetrag von 500 Euro. Damit gehört das Land zu jenen EU-Staaten mit den moderatesten Steuersätzen auf Krypto-Einkünfte.

Der griechische Gesetzentwurf sieht eine einheitliche Besteuerung von Krypto-Gewinnen in Höhe von 10 Prozent vor. Privatanleger können zudem einen jährlichen Freibetrag von 500 Euro nutzen, um kleinere Gewinne steuerfrei zu realisieren. Diese Regelung gilt für den Verkauf und Tausch von digitalen Vermögenswerten.

Im EU-Vergleich positioniert sich Griechenland damit attraktiv für Krypto-Investoren. Während andere europäische Länder teilweise deutlich höhere Sätze erheben – etwa Deutschland mit bis zu 42 Prozent Abgeltungsteuer oder Frankreich mit bis zu 45 Prozent – bietet Griechenland eine relativ moderate Besteuerung.

Der Gesetzentwurf ist Teil der europäischen Bemühungen zur Harmonisierung und Transparenz im Krypto-Sektor. Mit dem niedrigen Steuersatz versucht Griechenland möglicherweise, seinen Finanzplatz für digitale Assets attraktiver zu gestalten und Krypto-Aktivitäten aus der Grauzone in die regulierte Wirtschaft zu holen.

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