Cyberkriminelle versenden täuschend echte Phishing-E-Mails im Namen bekannter Hardware-Wallet-Hersteller. Nutzer sollten verdächtige Links meiden und ihre Recovery-Wörter niemals per E-Mail weitergeben.
Sicherheitsexperten warnen vor einer neuen Phishing-Kampagne, die gezielt Besitzer von Trezor- und BitBox-Hardware-Wallets ins Visier nimmt. Die betrügerischen E-Mails sind optisch kaum von echten Nachrichten der Hersteller zu unterscheiden und sollen Nutzer dazu bewegen, auf manipulierte Links zu klicken oder sensible Daten preiszugeben.
Die Betrüger nutzen geschickt gestaltete Warnmeldungen, um Vertrauen aufzubauen. Sie geben vor, dass ein Sicherheitsproblem vorliege oder eine Verifizierung erforderlich sei. In Wahrheit zielt die Kampagne darauf ab, an Recovery-Wörter oder private Schlüssel zu gelangen – und damit vollständige Kontrolle über die Kryptowallet zu erlangen.
Nutzer sollten grundsätzlich skeptisch sein, wenn sie per E-Mail zur Eingabe von Recovery-Wörtern aufgefordert werden. Legitime Hersteller fragen diese niemals ab. Im Zweifelsfall empfiehlt sich, die offizielle Website des Wallet-Anbieters direkt aufzurufen oder den Kundensupport zu kontaktieren – nicht über Links in E-Mails.