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Markt10. September 2026

Krypto-Risiken für Finanzmarkt wachsen – ESMA warnt vor Verflechtungen

Die europäische Finanzaufsicht ESMA hat vor zunehmenden Risiken gewarnt, die durch die wachsende Verbindung zwischen Kryptomärkten und traditionellem Finanzsektor entstehen. Parallel dazu beschlagnahmten US-Behörden über 52 Millionen Dollar in Kryptowährungen im Zusammenhang mit dem Xinbi-Betrugsnetzwerk.

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat in ihrem aktuellen Risikobericht vor einer Verstärkung systemischer Finanzrisiken gewarnt. Der Grund liegt in der wachsenden Vernetzung zwischen anfälligen Kryptomärkten und dem breiteren Finanzsystem. Besonders die zunehmende Tokenisierung von Aktien und die Entwicklung im Bereich dezentralisierter Finanzdienstleistungen könnten zu stärkeren Verflechtungen führen.

ESMA identifizierte zudem Vorhersagemärkte als aufstrebendes Risiko. Der Regulierer warnt, dass die Verwendung von Kryptowährungen in diesen Märkten die Erkennung von Insiderhandel und Marktmanipulation erschwert. Dadurch entstehen neue Herausforderungen für die Finanzaufsicht.

In den USA beschlagnahmten Behörden unterdessen über 52 Millionen Dollar Kryptowährungen, die mit dem Xinbi-Betrugsnetzwerk verknüpft waren. Das US-Justizministerium beschaffte sich Zugang zu zwei Wallets mit etwa 12 Millionen Dollar und leitet Verfahren gegen 47 weitere Wallets ein, um Vermögenswerte der Opfer des Betrugsnetzwerks zu sichern.

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