Ledger ermittelt gegen Berichte über Geldverluste von Nutzern in Südostasien, die Hardware-Wallets über den Reseller CryptoBilis erworben haben. Die geschätzten Verluste belaufen sich auf über 86 Millionen Dollar.
Der Krypto-Hardware-Wallet-Anbieter Ledger hat offizielle Ermittlungen eingeleitet, nachdem Berichte über Abhebungen von Kundengeldern bekannt wurden. Betroffen sind insbesondere Nutzer in Südostasien, die ihre Ledger-Geräte über den Reseller CryptoBilis gekauft haben. Das Unternehmen bestätigte die Vorfälle und kündigte eine gründliche Untersuchung an.
Nach bisherigen Erkenntnissen könnten die finanziellen Schäden erheblich sein. Erste Schätzungen deuten auf Verluste in Höhe von mindestens 86 Millionen Dollar hin. Die genaue Ursache der Wallet-Drains wird derzeit analysiert, wobei Sicherheitsmängel oder möglicherweise manipulierte Hardware vermutet werden.
Ledger empfiehlt betroffenen Kunden, ihre Konten zu überprüfen und den Support zu kontaktieren. Das Unternehmen teilte mit, dass es eng mit Behörden und Sicherheitsexperten zusammenarbeitet, um die Vorfälle aufzuklären und zukünftige Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern. Nutzer sollten ihre privaten Schlüssel überprüfen und verdächtige Aktivitäten umgehend melden.