DeepSeek's neues Modell V4.1 Flash erzielt bei Design-Aufgaben 98 Prozent der Leistung von OpenAIs GPT-6 Astra, kostet aber nur 1,4 Prozent des Preises. In einem Vergleich von 13 KI-Modellen schnitt nur Astra besser ab, während alle anderen Konkurrenten teurer und weniger leistungsfähig waren.
Das Benchmark-Unternehmen OpenDesign testete 13 aktuelle KI-Modelle auf ihre Fähigkeit, praktische Design-Aufgaben zu bewältigen. DeepSeek V4.1 Flash erzielte dabei 81,2 von 100 Punkten und benötigte durchschnittlich 5,3 Minuten pro Design bei Kosten von 0,023 Dollar. Nur OpenAIs GPT-6 Astra schnitt mit 82,7 Punkten besser ab, kostete dafür aber $1,61 pro Aufgabe und brauchte 11,1 Minuten.
Die Kosteneinsparung erklärt sich durch DeepSeeks technische Architektur: Das Modell verfügt über 552 Milliarden Parameter insgesamt, aktiviert aber beim Lesen einer Anfrage lediglich 8 Milliarden und beim Schreiben der Antwort 16 Milliarden davon. Dieses "Causal Encoder-Decoder"-Design ermöglicht sowohl die niedrigen Kosten als auch die schnelleren Verarbeitungszeiten.
Mit diesem Ergebnis setzt DeepSeek seinen Kurs fort, hochwertige KI-Leistung zu Bruchteilkosten anzubieten. Gleichzeitig rekrutiert das Unternehmen Ingenieure in Beijing, um die gesamte Agenten-Software-Infrastruktur selbst zu entwickeln statt nur Modelle bereitzustellen.