StartseiteNewsSEC zahlt Coinbase 150.000 Dollar in Rechtsstreit um gelöschte Nachrichten
Regulierung23. Juli 2026

SEC zahlt Coinbase 150.000 Dollar in Rechtsstreit um gelöschte Nachrichten

Die US-Börsenaufsicht SEC einigt sich mit der Krypto-Börse Coinbase auf eine Zahlung von 150.000 Dollar für Anwaltsgebühren. Der Streit entstand, nachdem die SEC fast ein Jahr lang Textnachrichten des früheren Vorsitzenden Gary Gensler gelöscht hatte.

Die SEC und Coinbase beendeten einen zweijährigen Rechtsstreit, in dem die Krypto-Börse interne Dokumente der Aufsichtsbehörde anforderte, um Belege für eine Politik der „Regulierung durch Durchsetzung" zu erlangen. Ein interner Bericht von 2025 offenbarte, dass die SEC aufgrund von vermeidbaren Fehlern fast ein Jahr an Textmitteilungen zwischen Gary Gensler und anderen Offiziellen gelöscht hatte.

Paul Grewal, Chief Legal Officer von Coinbase, kritisierte die Vorfälle scharf: Die SEC, die für die Überwachung von Unternehmensregistern zuständig ist, habe große Mengen ihrer eigenen Textnachrichten während der intensivsten Phase der Anti-Krypto-Kampagne verloren. Die SEC wird nun 150.000 Dollar zahlen und hat ihre Richtlinien zur Datenspeicherung überarbeitet.

Die Einigung markiert einen weiteren Sieg für Coinbase unter der Trump-Administration. Unter der neuen Leitung von Paul Atkins verfolgt die SEC einen kryptofreundlicheren Kurs und hat mehrere bedeutende Durchsetzungsmaßnahmen gegen Krypto-Unternehmen, einschließlich Coinbase, 2025 eingestellt.

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