Russland hat sein Verbot für Kryptowährungs-Mining auf Moskau und die Moskauer Region ausgeweitet. Das Verbot soll ab August 2026 gelten und bis Ende 2032 andauern, um die Stromversorgung zu entlasten.
Premierminister Mikhail Mishustin unterzeichnete am 25. Juli 2026 die Resolution Nr. 936, die ein früheres Mining-Verbot aus dem Dezember 2024 erweitert. Neben Moskau und der Moskauer Region sind nun auch mehrere Gebiete der Region Kursk betroffen. Das Verbot tritt am 15. August 2026 in Kraft und bleibt bis zum 31. Dezember 2032 gültig.
Das Energieministerium der Moskauer Region begründet die Maßnahme mit wachsenden Strombedarfen durch Rechenzentren. Nach Angaben der Behörde sind derzeit 65 Datenzentren mit einer Gesamtkapazität von 734 Megawatt an das Stromnetz angebunden. Die Moskauer Region selbst betreibt 19 Datenzentren mit einer Leistung von 233 Megawatt.
Bereits zuvor wurden Mining-Verbote in anderen russischen Regionen wie Teilen Burjatiens und der Region Transbaikal eingeführt, wo Verbote von April 2026 bis März 2031 gelten. Diese Maßnahmen zeigen Russlands verstärkte Bemühungen, die Stromversorgung in kritischen Regionen zu sichern.