Die Moskauer Region in Russland hat ein Verbot für Kryptowährungs-Mining bis 2032 erlassen. Grund für die Maßnahme sind Bedenken der Energiebehörden bezüglich der Stromversorgung in der Region.
Regionale Energieoffizialsorgten sich um die hohe Stromauslastung durch Mining-Aktivitäten. Nach ihren Schätzungen verbraucht das Kryptowährungs-Mining etwa 1 Gigawatt Strom in der Region – eine Menge, die künftige Engpässe in der Stromversorgung verursachen könnte.
Das Dekret stellt einen deutlichen Kurswechsel dar und unterstreicht die wachsenden Konflikte zwischen der Krypto-Industrie und lokalen Infrastrukturanforderungen. Solche Verbote sind nicht neu in Russland, wo die Behörden zunehmend Mining-Operationen regulieren oder untersagen.
Das langfristige Verbot bis 2032 signalisiert, dass die Moskauer Regionalregierung das Mining-Problem nicht als kurzfristig sieht. Miners und Betreiber müssen ihre Operationen in andere Regionen Russlands verlegen oder alternative Energielösungen suchen.