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Regulierung01. August 2026

Italienische Notenbank: Stablecoins nicht zwingend günstiger für Überweisungen

Eine Studie der Bank of Italy widerlegt die weit verbreitete Annahme, dass Stablecoins automatisch kostengünstiger für internationale Geldtransfers sind. Die Forschung zeigt, dass die tatsächlichen Ersparnisse stark von regulatorischen Rahmenbedingungen und Marktstrukturen abhängen.

Die Italienische Notenbank hat in ihrer Analyse untersucht, inwiefern Stablecoins bei Auslandsüberweisungen Kostenvorteile bieten. Entgegen häufigen Erwartungen kommen die Forscher zu dem Ergebnis, dass diese digitalen Währungen nicht automatisch günstiger sind als herkömmliche Kanäle. Die Gesamtkosteneffizienz hängt vielmehr von verschiedenen Faktoren ab, die über die bloße Nutzung der Blockchain hinausgehen.

Ein wesentlicher Faktor ist die regulatorische Behandlung von Stablecoins in verschiedenen Ländern. Je nach Compliance-Anforderungen, Lizenzierung und lokalen Vorschriften können erhebliche Zusatzkosten entstehen. Auch die Infrastruktur zur Umwandlung zwischen Stablecoins und lokalen Währungen spielt eine Rolle und kann die theoretischen Einsparungen aufzehren.

Die Studie deutet darauf hin, dass Stablecoins ihr Potenzial für günstige Remittances nur unter optimalen Bedingungen voll ausschöpfen können. Nutzer sollten beim Vergleich von Überweisungsmethoden nicht nur auf die Technologie vertrauen, sondern konkrete Gebühren und Wechselkurse einzelner Anbieter prüfen, um tatsächlich von einer kostengünstigen Lösung zu profitieren.

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