Unbekannte Angreifer haben sensible Kundendaten von Revolut gestohlen und veröffentlichen diese schrittweise. Sie fordern das Fintech-Unternehmen auf zu zahlen, andernfalls werden täglich weitere Daten freigegeben.
Die Angreifer haben bereits erste Daten online gestellt, darunter Ausweisdokumente und Selfies von Revolut-Kunden wie dem Tennisspieler Alexander Shevchenko und dem Gamdom-CEO Felix Römer. Über Telegram kündigten die Täter an, täglich mehr Kundendaten zu veröffentlichen, bis Revolut zahlt.
Das Dataleck umfasst nach Angaben von Revolut Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Berufsbezeichnung sowie Kontaktinformationen der betroffenen Kunden. Auch Kontoauszüge und komplette Transaktionshistorien, einschließlich Bitcoin-Transaktionen, wurden kompromittiert. Die geleakten Ausweisdokumente und Gesichtsverifizierungsbilder erhöhen das Risiko von Identitätsdiebstahl erheblich.
Revolut erklärte, dass die Daten durch einen „raffinierten, externen Betrug" gestohlen wurden. Demnach nutzten die Angreifer gefälschte E-Mails von legitimen Behördenadressen, um betrügerische Datenanfragen zu stellen. Das Unternehmen versicherte, dass nur eine „begrenzte Anzahl" von Kunden betroffen ist und dass die Systeme sowie Kundengelder sicher sind.