Die US-Finanzaufsichten schaffen neue regulatorische Rahmenbedingungen für Krypto-Derivate. Während die SEC tokenisierte Aktien-Trading erlaubt, erweitert die CFTC die Zulassung für Perpetual Futures auf einzelne Aktien.
Die regulatorische Entwicklung rund um Krypto-Derivate beschleunigt sich in den USA. Die SEC hat kürzlich limitiertes On-Chain-Trading von tokenisierten US-Aktien unter ihrer Innovation Exemption freigegeben, während die CFTC gleichzeitig Softwareanbieter von Beschränkungen entlastet, die Nutzer mit regulierten Derivateplattformen verbinden – inklusive solcher mit Perpetual Contracts.
Die CFTC hatte bereits Monate zuvor die regulatorische Grundlage geschaffen. Im Mai etablierte die Behörde ein Case-by-Case-Reviewverfahren für Perpetual Contracts und genehmigte Kalshis Bitcoin-Perpetual-Futures-Produkt. Im Juni folgte temporäre Erleichterung, die registrierten Börsen erlaubt, bestehende Krypto-Futures in Kontrakte ohne Verfallsdatum umzuwandeln.
Diese Maßnahmen signalisieren eine zunehmend differenzierte regulatorische Haltung gegenüber Krypto-Derivaten in den USA. Die Behörden ermöglichen Innovation, während sie gleichzeitig den Schutz registrierter Plattformen priorisieren. Für den Markt bedeutet dies mehr Flexibilität bei Produktentwicklungen, aber auch klare Compliance-Anforderungen.