Das US-Berufungsgericht lehnte Kalshis Berufung gegen die Sportwetten-Gesetze in Ohio und Tennessee ab. Das Gericht bestätigte, dass die Sportkontrakte des Unternehmens nicht als Swaps unter dem Commodity Exchange Act einzustufen sind.
Kalshi, eine Plattform für Prediction Markets und Sportwetten, erlitt einen rechtlichen Rückschlag vor einem US-Berufungsgericht. Die Richter entschieden, dass das Unternehmen nicht überzeugend nachgewiesen hat, dass seine Sportkontrakte als Swaps gemäß Commodity Exchange Act klassifiziert werden sollten. Diese Einstufung wäre entscheidend gewesen, um eine Ausnahmeregelung von staatlichen Sportwetten-Regulierungen zu erhalten.
Die Entscheidung verschärft einen bestehenden Circuit Split in der US-amerikanischen Rechtsprechung. Verschiedene Berufungsgerichte vertreten unterschiedliche Ansichten darüber, wie Kalshis Finanzinstrumente zu klassifizieren sind. Dies führt zu Rechtsunsicherheit und erschwert das einheitliche Geschäftsmodell des Unternehmens bundesweit.
Für Kalshi bedeutet das Urteil, dass die Sportwetten-Gesetze in Ohio und Tennessee weiterhin Anwendung finden. Das Unternehmen könnte eine Beschwerde beim U.S. Supreme Court in Betracht ziehen, um die widersprüchliche Rechtslage auf höchster Ebene zu klären.