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Markt12. Oktober 2026

Meta startet Muse Wonder – Zuckerberg greift in AI-Wettkampf ein

Meta hat mit Muse Wonder und Muse Wonder Full zwei neue KI-Modelle veröffentlicht, die erstmals direkt mit den führenden Systemen von OpenAI und Anthropic konkurrieren sollen. Die Modelle bieten ein Kontextfenster von einer Million Token und sollen besonders bei langfristigen Coding- und Agenten-Aufgaben überzeugen.

Meta Superintelligence Labs präsentierte am Montag die ersten Frontier-Modelle des Unternehmens, die Muse Wonder und Muse Wonder Full heißen. Mit einer Million Token Kontextfenster (etwa 750.000 Wörter) positioniert sich Meta damit erstmals direkt neben den Branchenführern GPT-6 Astra von OpenAI und Claude Opus 5.5 von Anthropic. Laut Metas eigenen Bewertungen zeigt Wonder Full Vorteile bei komplexen Coding-Aufgaben, rechtlichen Agenten-Arbeiten und Speicherfunktionen.

Die API-Version Muse Wonder ist ab sofort verfügbar und kostet 4 Dollar pro Million Input-Token sowie 20 Dollar pro Million Output-Token – damit liegt Meta preislich unter OpenAI und auf Augenhöhe mit Anthropic. Die größere Variante Muse Wonder Full bleibt zunächst zahlenden Muse-Code-Abonnenten vorbehalten und soll durch Features wie Active Memory (Kontextverlauf zwischen Gesprächen) und Active Focus (zielgerichtete Problemlösung) überzeugen.

Der Launch folgt auf Metas Neuausrichtung nach enttäuschenden Ergebnissen der offenen Llama-4-Familie 2025. Zuckerberg investierte daraufhin etwa 14 Milliarden Dollar in Scale AI und gründete Meta Superintelligence Labs neu. Muse Wonder erscheint Wochen nach OpenAIs GPT-6 Astra (September) und Anthropics Claude Opus 5.5 (September) – ein wichtiger Schritt für Meta, um in der KI-Oberliga wieder Fuß zu fassen.

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