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Markt13. Oktober 2026

Frankreich plant Meldepflicht für Krypto-Wallets ab 100.000 €

Frankreichs Finanzausschuss hat einem Vorschlag zugestimmt, der private Kryptowallet-Besitzer mit Vermögen ab 100.000 Euro zur Meldung verpflichten soll. Bei Nichtbeachtung drohen Bußgelder bis zu 10.000 Euro, wobei eine endgültige Verabschiedung noch aussteht.

Der französische Finanzausschuss hat sich für eine Regulierungsmaßnahme ausgesprochen, die private Kryptowallet-Inhaber stärker unter staatliche Kontrolle bringen soll. Konkret sieht der Vorschlag vor, dass Besitzer von Kryptovermögen ab einem Wert von 100.000 Euro diese Bestände den Behörden melden müssen. Verstöße gegen diese Meldepflicht sollen mit Bußgeldern bis zu 10.000 Euro geahndet werden.

Allerdings handelt es sich dabei noch nicht um ein beschlossenes Gesetz. Der Einnahmetitel des französischen Haushalts 2027, in den diese Regelungen integriert waren, wurde abgelehnt. Das bedeutet, dass die Krypto-bezogenen Anträge neu eingebracht werden müssen und ein erneutes Abstimmungsverfahren erforderlich ist.

Die geplante Regelung reiht sich in eine wachsende internationale Tendenz ein, Kryptovermögen stärker der Finanzaufsicht zu unterwerfen. Ob und in welcher Form die französische Meldepflicht letztendlich umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Für Krypto-Nutzer in Frankreich könnte eine solche Regelung erhebliche Compliance-Anforderungen mit sich bringen.

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