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Markt26. September 2026

Kalshi verliert Berufung – Supreme Court könnte entscheiden

Das US-Berufungsgericht 6th Circuit hat gegen die Vorhersagemarkt-Plattform Kalshi entschieden und Ohio sowie Tennessee das Recht zugesprochen, Sportwetten-Kontrakte unter ihren Glücksspielgesetzen zu regulieren. Der Fall könnte nun beim Supreme Court landen.

Das Gericht wies Kalshis Argument ab, dass ihre Sportwetten-Kontrakte als „Swaps" unter die Jurisdiktion der US-Commodity Futures Trading Commission (CFTC) fallen. Die einstimmige Entscheidung des dreiköpfigen Panels stärkt damit die Autorität der Bundesstaaten, Vorhersagemärkte nach ihren eigenen Glücksspielgesetzen zu regulieren.

Diese Entscheidung reiht sich in einen widersprüchlichen Trend der US-Gerichtsbarkeit ein. Während der 6th Circuit und der 9th Circuit gegen Kalshi entschieden, hatte der 3rd Circuit im April 2024 eine gegenteilige Entscheidung getroffen und Kalshi Geschäftstätigkeit in New Jersey unter Bundesaufsicht erlaubt. Diese divergierenden Urteile schaffen Rechtsunsicherheit in der Branche.

Angesichts dieser Widersprüche haben mehrere US-Bundesstaaten eine Intervention beim Supreme Court eingereicht und fordern höchstrichterliche Klärung. Die zentrale Frage lautet: Haben Bundesstaaten oder Bundesbehörden die Kontrolle über Vorhersagemärkte? Eine Entscheidung des Supreme Court könnte die gesamte Regulierung von Prediction Markets in den USA neu definieren.

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