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Regulierung10. Oktober 2026

Kalshi untersucht verdächtige Wetten auf Trumps Pressesprecherin

Die Prognosemarkt-Plattform Kalshi prüft drei Wetten im Gesamtwert von etwa 173 Dollar, die vor der öffentlichen Ankündigung von Karoline Leavitts Ernennung zur Pressesprecherin platziert wurden. Die Wetten hätten zusammen etwa 9.600 Dollar Gewinn gebracht.

Der Fall wirft Fragen zum Informationsfluss und zur Marktintegrität auf. Die drei Wetten wurden platziert, bevor Nachrichtenmedien über die Ernennung von Zacharias zur Pressesprecherin berichteten – ein klassisches Zeichen für mögliche Insiderinformationen.

Kalshi, eine regulierte Prognosemarkt-Plattform, hat die verdächtigen Transaktionen zur Untersuchung gekennzeichnet. Der relativ geringe Einsatz steht im krassen Gegensatz zur hohen Quote, die auf Vorwissen hindeutet. Dies ist nicht das erste Mal, dass Prognosemärkte unter Druck geraten, ihre Sicherheitsmaßnahmen unter Beweis zu stellen.

Die Vorfall unterstreicht die wachsende Regulierungsaufmerksamkeit gegenüber dezentralen Märkten und Vorhersage-Plattformen. Während solche Märkte transparenter Preisermittlung dienen sollen, erfordern sie robuste Kontrollen gegen Marktmanipulation und die Nutzung von Insiderwissen.

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