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Markt12. Oktober 2026

Frankreich: Krypto-Steuerpläne scheitern im Haushalt

Frankreichs Finanzausschuss hat drei geplante Krypto-Steuer-Novellen angenommen, lehnte dann aber den gesamten Einnahmetitel des Haushalts ab. Dadurch sind die Regelungen vorerst nicht mehr im Gesetzestext verankert.

Der französische Finanzausschuss hatte sich zunächst auf Änderungen bei der Krypto-Besteuerung geeinigt und diese Novellen angenommen. Diese sollten die Besteuerung von Kryptowährungen präzisieren und modernisieren. Allerdings nahm der Ausschuss in der darauffolgenden Abstimmung eine übergeordnete Entscheidung: Er lehnte den kompletten Einnahmetitel des Haushalts ab.

Diese übergeordnete Ablehnung hatte unmittelbare Konsequenzen für alle beinhalteten Regelungen. Sämtliche Krypto-Steuern-Änderungen, die zuvor beschlossen wurden, sind damit vom Tisch. Sie gelten nicht mehr als Teil des Haushaltsentwurfs und sind bislang nicht im Gesetzestext verankert.

Für die Krypto-Branche in Frankreich bedeutet dies ein Stück Rechtsunsicherheit. Es bleibt abzuwarten, ob die Steuerpläne in einem überarbeiteten Haushaltsvorschlag erneut eingebracht werden oder ob es zu Neuverhandlungen kommt. Die nächsten Schritte im französischen Gesetzgebungsprozess werden zeigen, ob die Krypto-Regulierung neu aufgelegt wird.

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