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Markt16. September 2026

Ex-Robinhood-Ingenieure wegen Insiderhandel mit Krypto angeklagt

Die US-Justiz hat zwei ehemalige Robinhood-Mitarbeiter angeklagt, die mit Insider-Informationen über bevorstehende Krypto-Listings über 50.000 Dollar pro Person verdient haben sollen. Sie nutzten vertrauliche Daten aus einem privaten Slack-Channel, um Positionen in Hyperliquid-Perpetuals zu eröffnen.

Hefu Chai und Huaisong "Jerry" Xiang werden von der US-Justiz beschuldigt, Rohstoff- und Drahtbetrug begangen zu haben. Die beiden Ingenieure sollen Zugang zu vertraulichen Informationen über geplante Krypto-Listings auf Robinhood gehabt haben und dieses Wissen genutzt haben, um mit Derivaten zu handeln. Jeder von ihnen soll zwischen 2025 und 2026 Gewinne von über 50.000 Dollar gemacht haben.

Chai war von 2021 bis Mai 2026 als technischer Leiter bei Robinhood für neue Digital-Asset-Listings verantwortlich. Xiang arbeitete seit 2024 als Softwareentwickler in der Krypto-Abteilung. Beide waren als "Coin Aware Individuals" eingestuft und hatten Zugriff auf einen privaten Slack-Channel mit Informationen zu geplanten Listing-Terminen. Die Unternehmensrichtlinie verbot ihnen, 24 Stunden vor oder nach einer Ankündigung zu handeln.

Den Anklagen zufolge handelten die beiden mit Perpetuals zu mindestens zehn Token-Listings, darunter Hyperliquid (HYPE), Ethena (ENA) und Moo Deng (MOODENG). Der Fall erinnert an einen ähnlichen Insiderhandels-Fall bei Coinbase 2023, erweitert aber die Problematik auf dezentralisierte Derivate-Märkte. Jedem Angeklagten drohen bis zu zehn Jahren Haft für die Verletzung des Commodity Exchange Act und bis zu 20 Jahren für Drahtbetrug.

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