Dezentrale Börsen (DEXs) verzeichnen einen Rekordanteil von 24% am globalen Spot-Kryptowährungshandel. Gleichzeitig erleben zentralisierte Exchanges (CEXs) einen massiven Volumenrückgang und steuern auf ein 12-Monats-Tief von 670 Millionen Dollar zu.
Der Kryptowährungsmarkt durchlebt eine strukturelle Verschiebung: Das gesamte Spot-Handelsvolumen fällt dramatisch ab und befindet sich auf Kurs zu seinem niedrigsten Stand im Jahresvergleich. Mit nur noch 670 Millionen Dollar täglich liegt das aktuelle Volumen weit unter dem Jahreshoch von 2,23 Billionen Dollar – ein Rückgang von etwa 70 Prozent.
Parallel zu diesem Volumenrückgang gewinnen dezentrale Börsen kontinuierlich Marktanteile. DEXs sichern sich inzwischen ein Rekordanteil von 24% des gesamten Spot-Handels. Dieser Trend spiegelt das wachsende Interesse von Nutzern wider, die auf dezentralisierte Lösungen ausweichen – sei es aus Gründen der Selbstverwahrung, zur Vermeidung von KYC-Anforderungen oder aus Sicherheitsbedenken gegenüber zentralisierten Plattformen.
Die niedrigen Gesamtvolumen deuten auf eine Phase geringerer Marktaktivität hin, möglicherweise ausgelöst durch Unsicherheiten oder eine Konsolidierungsphase. Für CEX-Betreiber stellt diese Entwicklung eine Herausforderung dar, während DEX-Protokolle von dieser Dynamik profitieren und ihre Infrastruktur weiter ausbauen.