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Bitcoin02. August 2026

Coldcard-Sicherheitslücke: Schwache Zufallsgenerierung gefährdet Bitcoin-Wallets

Eine kritische Schwachstelle in bestimmten Coldcard-Firmware-Versionen hat die Sicherheit von Bitcoin-Wallets gefährdet. Der Hardware-Wallet-Hersteller nutzte teilweise einen vorhersehbaren Zufallszahlengenerator statt der vorgesehenen Hardware-Lösung, was die Sicherheit der privaten Schlüssel massiv kompromittierte.

Coldcard zählt seit Jahren zu den vertrauenswürdigsten Hardware-Wallets für die selbstverwahrte Verwaltung von Bitcoin. Das Unternehmen hat sich durch robuste Sicherheitsstandards einen guten Ruf aufgebaut. Die nun entdeckte Schwachstelle stellt dieses Vertrauen jedoch grundlegend in Frage und zeigt, dass selbst etablierte Hersteller kritische Fehler begehen können.

Das Kernproblem liegt in der Seed-Erzeugung: Bestimmte Firmware-Versionen griffen statt auf die sichere Hardware-Zufallsquelle auf einen deutlich schwächeren Zufallszahlengenerator zurück. Dies reduziert die theoretisch möglichen Seed-Kombinationen drastisch und macht die privaten Schlüssel potenziell erraten- oder berechenbar. Nutzer betroffener Geräte könnten somit zum Ziel von gezielten Angriffen geworden sein.

Die Reaktion der Krypto-Community ähnelt der Verunsicherung nach dem FTX-Kollaps: Anleger stellen ihre Sicherheitsvorkehrungen in Frage und überprüfen ihre Verwahrlösungen. Coldcard hat die Schwachstelle inzwischen in neueren Versionen behoben, doch für bereits kompromittierte Wallets könnte dies zu spät kommen. Nutzer sollten dringend überprüfen, welche Firmware-Version auf ihrem Gerät läuft.

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