Bitcoin und Ether legen zu, da neue Inflationsdaten die Erwartungen zur Fed-Geldpolitik nicht wesentlich verändern. Die Notenbank signalisiert damit weiterhin Stabilität bei den Leitzinsen.
Die Kryptomärkte reagieren positiv auf die neuesten US-Inflationsdaten. Während die Gesamtinflation durch steigende Energiepreise anzieht, bleibt die Kerninflation moderat. Diese gemischte Bilanz führt dazu, dass die Federal Reserve ihre Zinspolitik vorerst beibehält und keine drastischen Zinserhöhungen plant.
Der Analyst Lewis Huang von Bitget weist auf die Divergenz zwischen der beschleunigten Headline-Inflation und der weiterhin sinkenden Kerninflation hin. Diese Unterscheidung ist für Anleger entscheidend, da die Fed bei ihren Entscheidungen primär auf die Kerninflation achtet, die den wirtschaftlichen Dauerzustand besser abbildet.
Für Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether ist eine stabile Zinserwartung grundsätzlich förderlich, da sie ein sinkeres Zinsumfeld weniger attraktiv macht als alternative Anlagen. Die aktuelle Marktentwicklung deutet darauf hin, dass Investoren mit einer längeren Phase moderater Zinsen rechnen und daher wieder verstärkt in riskantere Assets wie Kryptowährungen fließen lässt.