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Markt18. Mai 2026

Zinssenkungen vor 2027 unwahrscheinlich – Neue Fed-Leitung setzt andere Prioritäten

Mit dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh sinken die Chancen auf Zinssenkungen vor 2027 deutlich. Prognose-Märkte geben ihnen nur noch 38,2% Wahrscheinlichkeit, während die Märkte bis Juni mit gleichbleibenden Zinsen rechnen.

Kevin Warsh wird am Freitag sein Amt als neuer Chef der US-Notenbank antreten. Prognose-Plattformen wie Kalshi zeigen drastisch sinkende Erwartungen auf Zinssenkungen vor 2027 – von 96% im Februar auf nun nur noch 38,2%. Der CME FedWatch hingegen signalisiert mit 98,8% Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen bis Juni unverändert bleiben. Aktuell liegen diese im Bereich von 3,50% bis 3,75%.

Als Fed-Chair wird Warsh erheblichen Einfluss auf die Geldpolitik haben. Während seiner Zeit unter Powell hatte Ex-Präsident Trump wiederholt öffentlich Zinssenkungen gefordert. Im April signalisierte Trump, dass er von Warsh ebenfalls eine aggressive Senkungspolitik erwarten würde. Das nächste Treffen des Federal Open Market Committee, bei dem Zinsentscheidungen fallen könnten, ist für den 16. Juni geplant.

Parallel zur Warsh-Amtsübernahme stehen noch weitere regulatorische Nominierungen aus. Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) wird derzeit nur von Michael Selig geleitet. Demokratische und republikanische Abgeordnete fordern Trump auf, ein vollständiges Kommissionspanel zu nominieren, um drängende regulatorische Fragen zu Kryptowährungen und Prognose-Märkten zu klären.

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