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Markt25. Juli 2026

Wise reicht Charterantrag unter GENIUS Act ein

Das Fintech-Unternehmen Wise plant nach der Ablehnung durch die US-Finanzaufsicht OCC eine neue Bewerbung unter dem neuen GENIUS Act Framework für Stablecoin-Anbieter. Die OCC hatte Wises ursprünglichen Antrag wegen Bedenken bei der Geldwäschebekämpfung abgelehnt.

Das britische Zahlungsunternehmen Wise ändert seine Strategie bei der Beantragung einer US-Banklizenz. Statt erneut einen klassischen National Trust Bank Charter anzustreben, wird das Unternehmen seinen Antrag nun unter dem GENIUS Act Framework einreichen – dem neuen Regelwerk zur Regulierung von Stablecoins in den USA. Der GENIUS Act wurde im Juli 2025 verabschiedet und soll ab Januar 2027 gelten.

Die US-Finanzaufsicht OCC hatte Wises ursprünglichen Charterantrag diese Woche mit der Begründung abgelehnt, dass das Unternehmen keine wirksamen Compliance-Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) und Terrorismusfinanzierung (CFT) nachweisen konnte. Parallel dazu hat die OCC in den letzten Monaten Charteranträge von anderen Digital-Asset-Unternehmen wie Circle, Ripple Labs, Crypto.com und Coinbase genehmigt.

Die Regulierungsbehörden verpassten allerdings eine wichtige Frist: Sie hätten bis vor kurzem Richtlinien zur Umsetzung des GENIUS Act verabschieden sollen, bevor das Gesetz im Januar 2027 in Kraft tritt. Wise konzentriert sich mit seiner Strategie weiterhin auf die Senkung von Gebühren im internationalen Zahlungsverkehr – unabhängig davon, welche technologische Basis dafür genutzt wird.

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