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Markt19. September 2026

VanEck kritisiert Metaplanet wegen Verwässerung trotz Kürzungen

Der Vermögensverwalter VanEck kritisiert das Bitcoinunternehmen Metaplanet für übermäßige Verwässerung durch Aktienoptionen. Obwohl das Unternehmen seine Kompensationspläne reduziert hat, sieht VanEck die Maßnahmen als unzureichend an.

Der Kern des Problems liegt in Metaplanets ehemaliger automatischer Anpassungsmechanismus für Aktienoptionen. Dieser führte dazu, dass sich der Options-Pool von 46 Millionen auf 319,5 Millionen Aktien ausweitete – eine Steigerung um etwa 273 Millionen potenzielle Anteile. Diese Expansion wurde von mehreren Aktionären kritisiert, die die Stornierung der zusätzlichen Anteile forderten.

Metaplanet reagierte im August, indem es den automatischen Anpassungsmechanismus beendete und den Pool im September um 41 Prozent reduzierte. Die neue Größe beträgt nun 188,2 Millionen Aktien. Dennoch bewertete VanEck diese Änderungen als unzureichend und zu halbherzig.

In seinem Bericht fordert VanEck Metaplanet auf, die vollständige Expansion von 273 Millionen Aktien rückgängig zu machen und ein aktionärsgeprüftes Kompensationsmodell einzuführen. Zusätzlich empfiehlt VanEck, die Vorstandsvergütung an Bitcoin-pro-Aktie zu koppeln und eine schriftliche Richtlinie für die Timing-Struktur bei Optionsvergaben zu etablieren.

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