Die US-Regierung hat die iranische Kryptobörse BitBank unter Sanktionen gestellt. Der Vorwurf: Das Unternehmen soll Zahlungen der bereits sanktionierten Plattform Hormuz Safe – angeblich für die iranische Revolutionsgarde IRGC – transferiert haben.
Das US-Finanzministerium (Treasury) wirft BitBank vor, als Vermittler für Kryptotransfers gedient zu haben. Laut den Sanktionsmitteilungen nutzte die zuvor bereits sanktionierte Plattform Hormuz Safe BitBank, um Zahlungen zu transferieren, die seit Juni eingegangen waren. Dies unterstreicht die zunehmend strikte Haltung der USA gegenüber Kryptodiensten, die mit sanktionierten Akteuren in Verbindung stehen.
Die Maßnahme ist Teil der laufenden Bemühungen der USA, die Finanzierung der IRGC einzudämmen. Mit der Sanktionierung von BitBank werden amerikanische Bürger und Unternehmen aufgefordert, keine Geschäfte mit der Börse zu tätigen. Zudem werden bestehende Vermögenswerte amerikanischer Bürger bei BitBank eingefroren.
Der Fall verdeutlicht die wachsende Bedeutung von Kryptobörsen in geopolitischen Sanktionsregimen. Regulatoren weltweit beobachten zunehmend, wie Kryptoplattformen in Sanktionsverletzungen verwickelt werden könnten, was zu strengeren Compliance-Anforderungen für die Branche führt.