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Ethereum25. September 2026

US-Justiz will 84,2 Millionen Dollar von Tether-Bank einziehen

Die US-Justiz hat eine Klage eingereicht, um 84,2 Millionen Dollar einzuziehen, die über Konten des Zahlungsdienstleisters Capstone flossen. Das Unternehmen soll ohne erforderliche Lizenz Transaktionen für den Stablecoin-Anbieter Tether abgewickelt haben.

Das US-Justizministerium reichte am 15. Juli vor Gericht in Kalifornien Klage ein, um 84,2 Millionen Dollar einzuziehen. Das Geld befindet sich in Konten, die mit dem Montana-basierten Zahlungsdienstleister Capstone Ltd. verbunden sind. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, ohne erforderliche Lizenz als Geldtransferunternehmen tätig gewesen zu sein und sich gegenüber Banken fälschlicherweise als IT-Serviceunternehmen präsentiert zu haben. Die Eigentümer des Unternehmens bestreiten jegliches Fehlverhalten.

Das Geld verteilt sich auf mehrere Konten: 79,11 Millionen Dollar lagen auf einem Wells-Fargo-Konto, weitere 2,06 Millionen bei JPMorgan Chase sowie 1,86 Millionen Dollar auf einem zweiten Wells-Fargo-Konto. Zusätzlich wurden etwa 1,1 Millionen Dollar in USDT-Wallets gefunden. Hinter Capstone steht die in Dominica lizenzierte EQIBank, die den Zahlungsverkehr gesteuert haben soll.

Tether bestätigte, dass EQIBank seine Transaktionen für Kauf und Rückgabe von USDT abwickelt, behauptet aber, von den vorgeworfenen illegalen Aktivitäten nichts gewusst zu haben. Der Konzern beziffert sein Risiko auf weniger als 0,034 Prozent seiner Vermögenswerte – eine verschwindend geringe Quote angesichts des Gesamtvermögens von etwa 187,75 Milliarden Dollar. Für EQIBank könnte der Verlust existenzbedrohend sein, da die eingefrorenen Mittel etwa 80 Prozent ihrer Einlagen ausmachen.

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