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Markt15. September 2026

US-Justiz fordert 61 Millionen Dollar aus Binance-Geldwäsche

Die US-Justiz versucht, 61 Millionen Dollar an illegalen Erlösen aus iranischen Ölverkäufen zurückzufordern, die über die Börse Binance gewaschen wurden. Zwei chinesische Unternehmen sollen dabei als Vermittler für die Finanzierung des Iran und seiner Verbündeten fungiert haben.

Das US-Justizministerium hat Anklage gegen zwei chinesische Unternehmen erhoben, die beschuldigt werden, Erlöse aus illegalen iranischen Ölverkäufen über die Kryptobörse Binance in Umlauf gebracht zu haben. Die beschlagnahmen Mittel in Höhe von 61 Millionen Dollar sollen zur Finanzierung des Iran und seiner Proxy-Organisationen verwendet worden sein und stellen damit einen Verstoß gegen US-Sanktionen dar.

Die Anklage verdeutlicht ein zunehmendes Problem von Geldwäscheaktivitäten auf großen Kryptobörsen. Regulierungsbehörden weltweit verstärken ihre Bemühungen, um illegale Finanzströme durch digitale Währungen zu unterbinden und die Compliance-Standards für Handelsplattformen zu verschärfen.

Der Fall zeigt die Anfälligkeit der Kryptowirtschaft für Missbrauch durch staatliche Akteure und unterstreicht die Notwendigkeit verbesserter Know-Your-Customer (KYC) und Anti-Geldwäsche-Maßnahmen (AML) bei Kryptobörsen. Binance hat in der Vergangenheit bereits mit Behörden kooperiert und Compliance-Strukturen ausgebaut, um solche Aktivitäten zu verhindern.

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