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Markt23. September 2026

US-Behörde warnt vor Manipulationen auf Prognose-Plattformen

Eine amerikanische Finanzaufsichtsbehörde hat vor Betrugsrisiken in sogenannten "Mention Markets" auf Prediction-Plattformen gewarnt. Diese dezentralen Märkte könnten für Manipulationen anfällig sein, insbesondere wenn Vermögenswerte oder Personen nur erwähnt statt direkt gehandelt werden.

Bei Mention Markets handelt es sich um eine spezielle Form von Prognose-Märkten, bei denen nicht direkt auf Ereignisse gewettet wird, sondern darauf, wie oft oder wie häufig etwas erwähnt wird. Die US-Regulator sieht in dieser Marktform erhebliche Sicherheitslücken, da die dezentrale Struktur und die Definition der "Mention"-Kriterien Raum für Manipulation bieten.

Das Hauptrisiko liegt in der Möglichkeit koordinierter Käufe oder künstlicher Nachrichtengenerierung, um die Häufigkeit von Erwähnungen zu beeinflussen. Dies könnte spekulativen Akteuren ermöglichen, Gewinne auf Kosten ehrlicher Marktteilnehmer zu erzielen. Die Warnung richtet sich insbesondere an Plattformbetreiber, ihrer Verantwortung für faire Marktmechanismen nachzukommen.

Für Nutzer bedeutet die Warnung erhöhte Vorsicht beim Handel auf solchen Plattformen. Transparente Regelwerke und technische Sicherheitsmaßnahmen zur Betrugsbekämpfung werden als notwendig erachtet, um das Vertrauen in dezentralisierte Prognose-Märkte zu stärken.

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