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Markt16. September 2026

UK-Finanzaufsicht FCA veröffentlicht Richtlinien für Krypto-Regulierung

Die britische Finanzaufsicht FCA hat Leitlinien für die Regulierung von Kryptounternehmen veröffentlicht. Ab dem 30. September können Unternehmen Anträge auf Genehmigung stellen, mit einer Frist bis Februar 2027 für Übergangslösungen vor dem endgültigen Regelwerk im Oktober 2027.

Die FCA hat ihre neuen Autorisierungsrichtlinien für Kryptofirmen vorgestellt, um diesen Klarheit bei der Vorbereitung auf die kommende Regulierung zu geben. David Geale, Geschäftsführer der FCA für Verbraucherangelegenheiten und Zahlungsverkehr, betont: "Die Unternehmen erhalten die Transparenz, die sie benötigen, um sich sicher vorzubereiten." Das Antragsverfahren startet am 30. September, während die Frist für Übergangslösungen auf den 28. Februar 2027 festgelegt wurde. Die neue Regelung tritt offiziell am 25. Oktober 2027 in Kraft.

Die Entwicklung ist Teil eines umfassenden regulatorischen Rahmens für digitale Vermögenswerte im Vereinigten Königreich. Das Parlament hatte bereits im Februar regulatorische Bestimmungen genehmigt, die Kryptowerte unter die Aufsicht der FCA bringen. Im Juni finalisierte die FCA ein umfassendes Regelwerk und zusätzliche Leitlinien. Das House of Lords forderte zudem, dass das Finanzministerium innerhalb von zwölf Monaten eine Gesamtstrategie für digitale Vermögenswerte entwickelt.

Parallel arbeitet die FCA an der Regulierung tokenisierter Vermögenswerte. Der Regulator prüft, ob bestimmte tokenisierte Goldprodukte von britischen Fondsvorschriften ausgenommen werden sollen. Gemeinsam mit der Bank of England plant die FCA, später im Jahr eine Roadmap für Tokenisierung auf Wholesale-Märkten zu veröffentlichen.

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