US-Senatorin Gillibrand signalisiert den anhaltenden Willen der Demokraten, die Clarity Act zur Krypto-Regulierung zu verabschieden. Allerdings halten Analysten eine Verabschiedung im aktuellen Kongress für unrealistisch und verweisen auf die laufenden Regelungsarbeiten von SEC und CFTC.
Senator Kirsten Gillibrand hat erklärt, dass die Demokraten ihre Bemühungen zur Verabschiedung der Clarity Act nicht aufgegeben haben. Das Gesetz soll eine klarere rechtliche Abgrenzung zwischen Währungen, Rohstoffen und Wertpapieren im Kryptosektor schaffen und damit Rechtsunsicherheit für Unternehmen und Anleger reduzieren.
Branchenanalysten bewerten die Chancen für eine Verabschiedung im laufenden Kongress jedoch als gering. Sie gehen davon aus, dass regulatorische Fortschritte eher durch die rulemaking-Prozesse der US-Behörden SEC (Securities and Exchange Commission) und CFTC (Commodity Futures Trading Commission) erfolgen werden, die unabhängig von der Legislative voranschreiten.
Die Clarity Act bleibt dennoch ein wichtiges Symbol für Krypto-Regulierungsbemühungen im US-Senat. Auch wenn eine zeitnahe Verabschiedung fraglich ist, zeigt das Engagement der Demokraten das wachsende Bewusstsein für die Notwendigkeit einer modernen Regulierungsrahmen in diesem Sektor.