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Markt14. September 2026

Trump unterstützt Überwachungskameras von Flock Safety

US-Präsident Donald Trump hat sich erstmals öffentlich für die KI-gestützten Überwachungskameras des Unternehmens Flock Safety ausgesprochen. Trotz seiner Unterstützung läuft eine Senatsuntersuchung gegen das Unternehmen, da Kritiker Datenschutzverletzungen befürchten.

Trump erklärte gegenüber Reportern an Bord der Air Force One, dass er die automatisierten Kennzeichenlesekameras von Flock Safety mag, da sie der Strafverfolgung helfen. Der Präsident räumte ein, dass manche Menschen die Kameras als Eingriff in die Privatsphäre sehen, betonte aber wiederholt: „Ich mag sie." Flock hat über 120.000 Kameras in mehr als 6.000 amerikanischen Gemeinden installiert und scannt monatlich etwa 20 Milliarden Fahrzeuge.

Während Polizeibehörden berichten, dass das Kameranetzwerk bei der Verfolgung von Fahrzeugdiebstählen und bei der Suche nach vermissten Personen hilft, warnen Kritiker vor Missbrauchsmöglichkeiten. Das Unternehmen entwickelt zudem ein KI-Tool, das Fahrer ohne Erfassung von Namen oder Kennzeichen identifizieren und verfolgen kann – über Bewegungsmuster allein.

Die Kontroverse führte zu einer politischen Gegenreaktion: Senator Josh Hawley eröffnete eine formelle Untersuchung gegen Flock, Senator Bernie Sanders kündigte Gesetzesvorhaben an, und Texas sowie Los Angeles haben bereits Verträge mit dem Unternehmen ausgesetzt oder suspendiert.

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