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Markt27. Mai 2026

Trump unterstützt CFTC-Kontrolle über Vorhersagemärkte

Donald Trump spricht sich dafür aus, dass die US-Behörde CFTC die alleinige Kontrolle über Prediction Markets behält. Dies ist eine Wendung in seiner bisherigen skeptischen Haltung gegenüber diesen Finanzinstrumenten.

Der Konflikt um Vorhersagemärkte verschärft sich zwischen Bundesbehörden und US-Bundesstaaten. Mehrere Staaten wie Minnesota, Illinois, New York und Arizona argumentieren, dass Plattformen wie Kalshi und Polymarket gegen Glücksspielgesetze verstoßen und haben Klagen eingereicht oder Unterlassungsaufforderungen erlassen. Die CFTC dagegen behauptet, die "ausschließliche Gerichtsbarkeit" über diese Märkte als föderaler Regulator zu haben, und hat selbst mehrere Staaten verklagt.

Trump hat sich nun überraschend auf die Seite der CFTC gestellt und argumentiert, dass andere Länder in diesem Bereich aktiv werden und die USA nicht den Anschluss verlieren dürfen. "Es ist eine große Branche, und wir müssen sie schützen", erklärte er in einem Post. Diese Positionierung steht im Kontrast zu seinen früheren kritischen Äußerungen, als er sich "nicht glücklich" über Prediction Markets zeigte – insbesondere nach verdächtig getimten Wetten im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt.

Die CFTC hat bereits im März ein Beratungsteam eingerichtet, um die Notierung und den Handel von Event-Kontrakten zu überwachen. Die Behörde ordnet Prediction Markets in ihren bestehenden Derivate-Rahmen unter dem Commodity Exchange Act ein. Interessanterweise ist Trumps Sohn Donald Trump Jr. in Polymarket investiert und in beratender Funktion tätig, was mögliche Interessenskonflikte aufwirft.

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