Die chilenische Kryptobörse Orionx wird geschlossen, nachdem eine Prüfung eine Vermögensabweichung von 7 Millionen Dollar aufgedeckt hat. Tether, das die Plattform 2025 mit seiner Series-A-Finanzierung unterstützte, hat sich zu dem Fall noch nicht geäußert.
Die 2017 gegründete Kryptobörse Orionx expandierte vom reinen Handelsplatz zu einem Finanzdienstleister für Chile, Peru, Kolumbien und Mexiko. Im Juni 2025 investierte Tether exklusiv in die Series-A-Finanzierungsrunde der Plattform. Kurz darauf führte eine Audit zu erheblichen Problemen: Eine Vermögensabweichung von 7 Millionen Dollar in der Verwahrung wurde identifiziert.
Die Gründer und früheren Geschäftsführer Roberto Zibert und Co-Founder Díaz bestreiten Vorwürfe gegen ihre Person. Sie versichern, nie gegen Kundeninteressen gehandelt zu haben, und erklären, dass die genaue Ursache der Vermögensabweichung weiterhin unklar bleibt. Die tatsächlichen Hintergründe des Defizits sind öffentlich bislang nicht transparent gemacht worden.
Sowohl Tether als auch Orionx äußerten sich auf Anfrage von Cointelegraph bis zur Veröffentlichung nicht zu dem Vorfall. Tethers ursprüngliche Ankündigung der Investition wurde inzwischen von der Website entfernt, was Fragen über die Haftung des Investors aufwirft.