Die Ethereum Foundation hat zwei Ethereum Improvement Proposals (EIPs) als Priorität für das kommende Hegotá-Upgrade gekennzeichnet. Insgesamt befinden sich 15 weitere Proposals in der höchsten Kategorisierungsstufe und sollen voraussichtlich implementiert werden, sofern keine technischen Hürden auftreten.
Die Ethereum Foundation hat ihre Roadmap für das Hegotá-Upgrade konkretisiert. Neben den zwei als "must ship" klassifizierten EIPs wurden 15 weitere Proposals in die A-Kategorie eingeordnet, was bedeutet, dass diese mit hoher Wahrscheinlichkeit in das Update einfließen. Acht Proposals gelten noch als Kandidaten, sieben weitere wurden nicht ausgeschlossen, während 28 Vorschläge abgelehnt wurden.
Der Implementierungsprozess ist an vorherige Upgrades gekoppelt. Das Glamsterdam-Upgrade, das vor Hegotá geplant ist, soll die Skalierbarkeit verbessern und die Basisschicht des Netzwerks stärken. Erst nach Glamsterdam können die Client-Teams mit der Implementierung von Hegotá beginnen, was der Foundation zufolge frühestens Ende 2026 erfolgt.
Das letzte Major-Update Fusaka ging am 3. Dezember 2025 live und brachte unter anderem das PeerDAS-Feature mit sich. Diese Innovation änderte die Datenverarbeitung von Rollups, reduzierte die Download- und Upload-Anforderungen für Knoten und erhöhte gleichzeitig die Datenkapazität für Layer-2-Netzwerke.