StartseiteNewsSwan Bitcoin wegen Prime-Trust-Kollaps mit 1-Milliarde-Dollar-Klage konfrontiert
Bitcoin18. Mai 2026

Swan Bitcoin wegen Prime-Trust-Kollaps mit 1-Milliarde-Dollar-Klage konfrontiert

Der Bitcoin-Dienstleister Swan Bitcoin wird von der PCT Litigation Trust verklagt und soll fast eine Milliarde Dollar in Kryptowährungen zurückzahlen. Die Klage wirft Swan vor, Insiderinformationen genutzt zu haben, um sich vor Verlusten durch den Zusammenbruch der Verwahrstelle Prime Trust 2023 zu schützen.

Die Klage wurde beim Delaware Bankruptcy Court eingereicht und bezieht sich auf den Zusammenbruch der Krypto-Verwahrstelle Prime Trust im Jahr 2023. Nach Angaben der Kläger konnte Swan Bitcoin im Gegensatz zu anderen Prime-Kunden erhebliche Verluste vermeiden, weil das Unternehmen Zugang zu nicht öffentlichen Informationen hatte. Swan soll daraufhin kurz vor Primes Insolvenzantrag große Vermögensbestände transferiert haben – insgesamt etwa eine Milliarde Dollar zu heutigen Preisen, davon rund 11.992 Bitcoin.

Prime Trust war im Juni 2023 von den Nevada-Behörden zur Schließung gezwungen worden, da das Unternehmen überschuldet war. Die Klage enthüllt eine enge Verbindung zwischen Swan und Prime: Ein leitender Prime-Executive fungierte gleichzeitig als bezahlter Berater von Swan Bitcoin und hatte Zugang zu sensiblen Informationen. Über verschlüsselte Gespräche soll dieser Executive Swan-CEO Cory Klippstein vor regulatorischen Treffen informiert haben.

Die Kläger argumentieren, dass Swan gezielt Maßnahmen ergriff, um sich vor einer sogenannten Preference Liability zu schützen – der Möglichkeit, dass transferierte Vermögenswerte innerhalb einer 90-tägigen Frist zurückgefordert werden. Am 25. Mai 2023, einen Tag vor einem Treffen Primes mit Nevada-Behörden, kündigte Swan an, sein gesamtes Geschäft von Prime zu verlagern. Die Klage fordert neben den Bitcoins auch Stablecoins und XRP zurück.

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