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Regulierung27. Juli 2026

Storj meldet Insolvenz an – Tokenhalter könnten Anteile erhalten

Der dezentralisierte Cloud-Storage-Anbieter Storj Labs hat Chapter-11-Insolvenzschutz beantragt. Das Unternehmen plant, das Netzwerk während der Umstrukturierung weiterzuführen und erkundet einen Mechanismus, der STORJ-Tokenhaltern eine Beteiligung am reorganisierten Unternehmen ermöglichen soll.

Storj Labs reichte am Sonntag einen freiwilligen Insolvenzantrag beim US-amerikanischen Insolvenzgericht des Nördlichen Distrikts von West Virginia ein. Das Unternehmen versicherte, dass der Netzwerkbetrieb und Kundendienste unter gerichtlicher Aufsicht fortgesetzt werden. Die Muttergesellschaft Inveniam werde die Geschäftstätigkeit weiterhin unterstützen. Laut Storj resultieren die Schuldenlasten größtenteils aus früheren Geschäftszeiträumen und können nicht allein durch Geschäftswachstum bewältigt werden.

Das Unternehmen plant, den Inhabern von STORJ-Token einen Mechanismus zur Partizipation am Eigenkapital der reorganisierten Gesellschaft anzubieten. Allerdings hat Storj bislang nicht offengelegt, wie die Berechtigung von Tokenhaltern bestimmt wird, ob ein Token-Snapshot erforderlich ist oder welcher Eigenkapitalanteil vorgesehen ist. Alle Pläne müssen Insolvenzprioritäten einhalten und gerichtliche Genehmigung erhalten.

Die Insolvenz von Storj reiht sich in eine Serie von Cyber-Pleiten ein: Movement Labs beantragte im Juli Chapter 11, der Mining-Pool Poolin folgte kurz darauf. Parallel kündigten BitMEX und BitMart die Einstellung ihrer Operationen an – ohne formale Insolvenzverfahren, sondern durch geordnete Abwicklungsprozesse.

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