StartseiteNewsNordkorea verhaftet Hacker-Ring bei Krypto-Geldwäsche
Regulierung25. Juli 2026

Nordkorea verhaftet Hacker-Ring bei Krypto-Geldwäsche

Nordkoreanische Behörden haben einer Meldung zufolge eine Gruppe ehemaliger Cyber-Operatoren verhaftet, die Staatsbanken gehackt und gestohlene Gelder über Kryptowährungen gewaschen haben sollen. Der Fall wäre ungewöhnlich, da sich die Hacker gegen die eigene Regierung wandten.

Nach Angaben des südkoreanischen Nachrichtenportals Daily NK haben nordkoreanische Behörden mehrere ehemalige Staatsoperatoren und IT-Spezialisten festgenommen. Die Gruppe wird verdächtigt, die internen Netzwerke der Zentralbank Nordkoreas und der Foreign Trade Bank kompromittiert zu haben. Die gestohlenen Staatsmittel sollen anschließend in Kryptowährungen umgewandelt und über chinesische Vermittler gewaschen worden sein.

Daily NK beruft sich auf anonyme Quellen in Pjöngjang, die Informationen aus dem isolierten Land weitergegeben haben. Eine unabhängige Überprüfung der Vorwürfe ist bislang nicht möglich. Das südkoreanische Medium ist auf ein Netzwerk von Kontakten innerhalb Nordkoreas angewiesen, da direkte Recherchen vor Ort kaum durchführbar sind.

Falls bestätigt, würde dies einen seltenen Fall darstellen: Normalerweise werden nordkoreanische Cyber-Operatoren beschuldigt, staatlich gelenkte Anschläge auf ausländische Kryptobörsen auszuführen, um die Sanktionen gegen das Land zu umgehen und Devisen zu generieren. Hier hätten die Hacker ihre eigene Regierung zum Ziel gehabt.

Jeden Montag im Postfach
Bitcoin, Ethereum, Regulierung, Börsen-News — kompakt zusammengefasst. Kein Rauschen, nur das Wichtigste.
✓ Kostenlos✓ 5 Minuten lesen✓ Kein Spam✓ Jederzeit abbestellbar

Weitere Regulierung-News