Die SpaceX-Aktie könnte FTX-Gläubigern höhere Rückzahlungen ermöglichen. Die insolvente Kryptobörse hatte vor ihrem Zusammenbruch über die Beteiligungsgesellschaft K5 Global in das Raumfahrtunternehmen investiert.
FTX-Geschädigte verfolgen SpaceX's Börsengang mit großem Interesse. Der Raketenflugzeughersteller von Elon Musk hat sich nach seinem Wall Street Debüt weit über die ursprüngliche Bewertung von 1,77 Billionen Dollar hinaus entwickelt. Diese Entwicklung weckt Hoffnungen bei den Gläubigern der zusammengebrochenen Kryptobörse, dass sie höhere Rückzahlungsquoten erhalten könnten als bisher erwartet.
Laut dem Glaubiger-Aktivisten Kyle Schmidt („Mr. Purple") könnten Kunden mit Forderungen über 50.000 Dollar letztlich sogar 171 Prozent ihrer Ansprüche zurückerhalten. Diese Quote resultiert aus liquidierten Vermögenswerten des Insolvenzlagers und aufgelaufenen Zinsen. Die Beteiligungsgesellschaft K5 Global, über die FTX in SpaceX investiert hatte, wird von der Insolvenzleitung als „Hoffnungsträger" im Portfolio bezeichnet.
Im Januar 2025 einigten sich John J. Ray III, der CEO des FTX-Wiederherstellungsfonds, und K5 Global auf eine Vergleichsvereinbarung, die einen früheren Rechtsstreit beilegen sollte. K5 Global führt SpaceX weiterhin in seinem Portfolio und könnte durch den Kursanstieg erhebliche Gewinne für die FTX-Geschädigten erwirtschaften.