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Regulierung19. Mai 2026

SEC plant „Innovation Exemption" für tokenisierte Aktien

Die US-Börsenaufsicht SEC arbeitet an einer neuen Regelung, die den Handel mit digitalisierten Aktien auf Blockchain-Plattformen vereinfachen soll. Dies könnte ein bedeutendes Signal für die institutionelle Akzeptanz von Kryptotechnologie im Finanzsektor darstellen.

Nach Informationen von Bloomberg Law bereitet die SEC derzeit eine sogenannte „Innovation Exemption" vor, die Handelsplattformen ermöglichen könnte, digitale Versionen börsennotierter Wertpapiere einfacher anzubieten. Ein entsprechender Vorschlag könnte bereits in Kürze veröffentlicht werden. Besonders bemerkenswert ist, dass tokenisierte Aktien unter dieser Regelung potenziell auch auf dezentralisierten Finanzplattformen (DeFi) handelbar werden könnten.

Tokenisierte Aktien bilden klassische Aktien auf der Blockchain ab und bieten Anlegern mehrere Vorteile: Sie könnten rund um die Uhr gehandelt, schneller transferiert und möglicherweise günstiger verwahrt werden als über traditionelle Börseninfrastruktur. Gleichzeitig sollen Schutzmaßnahmen bestehen bleiben – etwa die Sicherung von Dividenden- und Stimmrechten. Plattformen, die diese Rechte verweigern, könnten ihre Zulassung verlieren.

Der geplante regulatorische Rahmen würde den Weg für ein wichtiges Wachstumsfeld ebnen: Real World Assets (RWAs) gelten als eines der spannendsten Zukunftsthemen der Blockchain-Branche. Eine SEC-Genehmigung hätte das Potenzial, Handelsabwicklung und Marktzugang grundlegend zu verändern und unterstreicht die wachsende Offenheit traditioneller Finanzinstitutionen gegenüber Blockchain-Technologie.

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