StartseiteNewsNew York Stadt plant Verbot für Crypto-Mining und KI-Rechenzentren
Regulierung08. September 2026

New York Stadt plant Verbot für Crypto-Mining und KI-Rechenzentren

Die Stadt Plattsburgh in New York erwägt ein temporäres Verbot für energieintensive Rechenzentren, darunter Kryptowährungs-Mining-Operationen und KI-Datenzentren. Die geplante Moratoriumsfrist würde zwölf Monate betragen und alle Anlagen mit einem Stromverbrauch von 300 Kilowatt oder mehr umfassen.

Plattsburgh führte eine öffentliche Anhörung durch, um über ein Moratorium für Landnutzung im Bereich hochenergetischer Rechentechnik zu diskutieren. Bürgermeister Wendell Hughes und der Gemeinderat hörten sich die Bedenken der Einwohner an, die sich vor allem um steigende Stromkosten sorgen. Der Gemeinderat plant ein weiteres Treffen für den 17. September, um über den Vorschlag zu entscheiden.

Plattsburgh ist bereits Vorreiter bei der Regulierung von Kryptowährungen: Die Stadt führte 2018 eines der ersten kompletten Bitcoin-Mining-Verbote in den USA ein, das 18 Monate andauerte. Die damalige Maßnahme entstand ebenfalls aufgrund von Bürgerbeschwerden über explorierende Energiekosten in der Region.

Viele Krypto-Mining-Unternehmen verlagern ihre Aktivitäten inzwischen auf künstliche Intelligenz und High-Performance-Computing um. Dies geschieht vor dem Hintergrund sinkender Token-Preise und gestiegener Stromausgaben, die das traditionelle Kryptowährungs-Mining weniger rentabel machen.

Jeden Montag im Postfach
Bitcoin, Ethereum, Regulierung, Börsen-News — kompakt zusammengefasst. Kein Rauschen, nur das Wichtigste.
✓ Kostenlos✓ 5 Minuten lesen✓ Kein Spam✓ Jederzeit abbestellbar

Weitere Regulierung-News