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Regulierung19. Mai 2026

Minnesota erlaubt Banken Krypto-Verwahrung

Minnesota hat ein neues Gesetz unterzeichnet, das Banken und Kreditgenossenschaften die Verwahrung von Kryptowährungen ermöglicht. Dies könnte institutionellen Anlegern den Zugang zu digitalen Assets erleichtern.

Gouverneur Tim Walz hat das Gesetz HF 3709 unterzeichnet, das Finanzinstitute in Minnesota erstmals offiziell berechtigt, Kryptowährungen für ihre Kunden zu verwahren. Das Gesetz schafft damit eine regulatorische Grundlage für die Erbringung von Custody-Dienstleistungen durch traditionelle Banken und Kreditgenossenschaften im Bundesstaat.

Diese Regelung bedeutet einen Schritt hin zur Integration von Kryptowährungen in das konventionelle Bankensystem. Für Privatanleger und Unternehmen könnte dies komfortablere und vertrauenswürdigere Verwahrungslösungen mit sich bringen, da etablierte Finanzinstitute unter staatlicher Aufsicht tätig wären.

Das Gesetz dürfte auch für größere institutionelle Anleger attraktiv sein, die bislang auf spezialisierte Krypto-Custodians angewiesen waren. Minnesota folgt damit dem Trend anderer US-Bundesstaaten, die ihre Regulierung für digitale Assets modernisieren und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit im Fintech-Bereich stärken wollen.

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