StartseiteNewsKrypto-Regulierung: US-Gesetzesvorhaben scheitert, Unsicherheit bleibt
Markt16. September 2026

Krypto-Regulierung: US-Gesetzesvorhaben scheitert, Unsicherheit bleibt

Ein wichtiges Krypto-Regulierungsgesetz ist in den USA gescheitert. Führende Branchenvertreter warnen vor anhaltender rechtlicher Unsicherheit, während Regulatoren wie die SEC versprechen, die Lücken durch administrative Regelungen zu schließen.

Das Scheitern des Gesetzesvorhabens zur Krypto-Regulierung hinterlässt die Branche in rechtlicher Unsicherheit. Während Unternehmen wie Fireblocks und Ripple sich weiterhin konstruktiv mit der SEC und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) abstimmen wollen, zeigen sich Kritiker besorgt über die fehlende Klarheit.

SEC-Vorsitzender Paul Atkins bekräftigte auf dem Solana Policy Institute Summit sein Engagement für klarere Krypto-Regeln. Allerdings befürchten Experten, dass administrative Maßnahmen allein nicht die Sicherheit und Planungssicherheit bieten, die eine gesetzliche Regelung schaffen würde.

Der Chief Legal Officer von NEAR, Abhishek Vaidyanathan, warnt vor praktischen Konsequenzen: Unternehmen müssen ihre Budgets für 2027 ohne verlässliche Rechtsgrundlagen planen und bleiben in Einzelfallprüfungen stecken. Auch der COO von Bitget Wallet betont, dass die Anwendung von Wertpapier-, Rohstoff- und Geldtransfer-Regelungen weiterhin unklar bleibt und regulatorische Risiken die Branche belasten.

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