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Markt24. Juni 2026

Kalshi verklagt Illinois wegen 15%-Steuer auf Prediction Markets

Die Krypto-Handelsplattform Kalshi hat Illinois verklagt, nachdem der US-Bundesstaat eine 15%-Steuer auf Einnahmen aus Sportwetten-Prediction Markets eingeführt hat. Der Streit ist Teil eines größeren Konflikts zwischen Bundesregierung und Einzelstaaten über die regulatorische Einstufung von Prediction Markets.

Illinois hat am vergangenen Wochenende ein Gesetz unterzeichnet, das neben einer Krypto-Transaktionssteuer auch einen „Sports Wagering Fund" schafft. Dieser Fonds soll ab dem 1. Juli 2026 in Kraft treten und Brutto-Einnahmen aus sportbezogenen Prediction-Market-Wetten mit 15% besteuern. Illinois klassifiziert diese Wetten als staatlich regulierte Sportwetten, nicht als von der US-Commodity Futures Trading Commission (CFTC) überwachte Finanzinstrumente.

Kalshi argumentiert in seiner Klage, dass Illinois keine rechtliche Grundlage hat, Steuern auf seine Dienste zu erheben. Das Unternehmen behauptet, dass seine Sportkontrakte vollkommen legal unter CFTC-Aufsicht sind und nicht unter die Definition von Glücksspiel fallen. Kalshi drohen andernfalls ab Juli Strafzahlungen in Millionenhöhe oder die Verpflichtung, sich Illinoischem Regulatory Regime zu unterwerfen.

Die Trump-Administration unterstützt Kalshi aktiv. Die CFTC hat bereits eine eigene Klage gegen Illinois eingereicht und eine einstweilige Verfügung beantragt, um die Umwandlung des Gesetzes zu verhindern. Diese Auseinandersetzung ist Teil eines bundesweiten Machtkampfs zwischen Bundesstaat und Zentralregierung, in dem Staaten Prediction-Market-Plattformen als unreguliertes Glücksspiel betrachten, während die Trump-Administration die Branche schützt.

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