Die Prognosemarkt-Plattformen Kalshi und Polymarket haben einen vorläufigen rechtlichen Sieg gegen Minnesotas geplantes Verbot von Vorhersagemärkten erhalten. Ein Gericht gewährte ihnen eine einstweilige Verfügung, die die Umsetzung des Verbots zunächst stoppt.
Minnesota hatte Maßnahmen eingeleitet, um Prognosemärkte – Plattformen, auf denen Nutzer auf zukünftige Ereignisse wetten können – zu verbieten. Die Betreiber Kalshi und Polymarket reichten dagegen Klage ein und argumentierten, dass das Verbot ihre Geschäftsmodelle gefährdet und möglicherweise gegen Bundesgesetze verstößt.
Das Gericht folgte dieser Argumentation zumindest einstweilig und verbot Minnesota, das Verbotsgesetz umzusetzen, während der Fall läuft. Dies gibt den Plattformen Zeit, ihre rechtlichen Positionen zu stärken und mögliche Kompromisse auszuhandeln. Die einstweilige Verfügung ist jedoch keine endgültige Entscheidung in der Sache.
Der Rechtsstreit reflektiert die anhaltende Debatte über Regulierung von Prognosemärkten in den USA. Befürworter sehen darin transparente Märkte für Informationen, während Kritiker Verbraucherschutz- und Glücksspielbedenken äußern. Weitere gerichtliche Entscheidungen zum Thema werden erwartet.