Intesa Sanpaolo hat ihre Kryptowährungsbestände im ersten Quartal mehr als verdoppelt. Die italienische Großbank konzentriert sich dabei auf Bitcoin und Ethereum, während sie ihre Solana-Position fast vollständig aufgelöst hat.
Intesa Sanpaolo, Italiens führendes Kreditinstitut, hat ihre digitalen Vermögenswerte massiv ausgebaut. Die Bestände stiegen auf über 235 Millionen Dollar an. Dabei fokussiert die Bank auf die etablierten Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum, während sie gleichzeitig ihre Solana-Holdings drastisch reduzierte – die Anteile am Bitwise Solana Staking ETF sanken von über 266.000 auf knapp 2.800 Anteile.
Auf der Aktienseite nahm die Bank ebenfalls strategische Anpassungen vor. Erstmals erwarb sie 165.600 Anteile von BitGo und baute ihre Coinbase-Position von 1.500 auf über 10.300 Aktien aus. Gleichzeitig veräußerte sie ihre Beteiligung an Bitmine und schloss Put-Optionen auf Strategy. Diese Schritte folgen der verstärkten Hinwendung der Intesa zum Krypto-Sektor – Ripple kündigte kürzlich an, der italienischen Bankgruppe Custody-Services anbieten zu wollen.
Der Schritt Intesa Sanpaollos ist Teil eines breiter werdenden Trends unter europäischen Finanzinstituten. Spaniens BBVA, Frankreichs BPCE und Belgiens KBC bieten bereits Krypto-Handelsdienste an. Auf Infrastruktur-Ebene bereitet ein Konsortium von 12 Großbanken – darunter BNP Paribas, ING und die Deutsche Bank – mit dem Projekt Qivalis die Emission eines MiCA-konformen Euro-Stablecoins vor, dessen Start für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant ist.