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Regulierung25. September 2026

Gericht urteilt gegen Kalshi: Sportwetten unterliegen staatlicher Regulierung

Ein Berufungsgericht hat erneut gegen den Prediction-Market-Anbieter Kalshi entschieden und bestätigt, dass Sportkontrakte der staatlichen Aufsicht unterliegen. Das Urteil stellt die bisherige Geschäftstätigkeit der Plattform in Frage.

Das amerikanische Berufungsgericht hat in seinem Urteil festgestellt, dass Kalshi-Sportkontrakte als regulierungspflichtige Wetten einzustufen sind. Dies widerspricht der bisherigen Argumentationslinie des Unternehmens, das seine Produkte als von staatlicher Regulierung befreite Derivate einstufen wollte.

Die Entscheidung bedeutet einen Rückschlag für Kalshi, da der Anbieter nun Lizenzen und Genehmigungen der einzelnen US-Bundesstaaten benötigt, um Sportkontrakte anbieten zu dürfen. Bislang operierte das Unternehmen unter der Annahme, dass seine Plattform als Commodity Exchange unter Bundesaufsicht tätig ist und staatliche Beschränkungen nicht gelten.

Das Urteil könnte Auswirkungen auf andere dezentralisierte Finanzplattformen und Prediction-Market-Anbieter haben, die ähnliche Geschäftsmodelle verfolgen. Experten sehen darin einen wichtigen Präzedenzfall für die zukünftige Regulierung von Krypto-Derivaten und Wettmärkten im US-amerikanischen Finanzsektor.

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