Die FTX Recovery Trust hat eine neue Auszahlung von 900 Millionen Dollar an geschädigte Kunden eingeleitet, womit sich die bisherigen Rückzahlungen auf etwa 11 Milliarden Dollar belaufen. In weiteren Krypto-News kämpft der Hedgefonds Situational Awareness nach Verlusten um finanzielle Stabilität.
Frühere FTX-Kunden erhalten in diesen Tagen erstmals wieder Gelder zurück. Die FTX Recovery Trust hat eine fünfte Auszahlungsrunde in Höhe von 900 Millionen Dollar initiiert, über deren Partner wie Kraken und Payoneer die Rückerstattungen erfolgen. Dies markiert einen wichtigen Schritt im Insolvenzverfahren, das 2022 begann, nachdem FTX-Gründer Sam Bankman-Fried Kundengelder zweckentfremdete und später verurteilt wurde.
Mit dieser Tranche haben geschädigte Nutzer insgesamt rund 11 Milliarden Dollar zurückerhalten. Das Insolvenzverfahren gegen FTX wird zudem durch Klagen kompliziert: Ein US-Konkurssgericht genehmigte kürzlich, dass der FTX-Nachlass eine Rückforderungsklage in Höhe von 1,76 Milliarden Dollar gegen Binance und dessen ehemaligen CEO Changpeng Zhao weiterverfolgen darf.
In einem anderen Fall des Kryptomarktes muss der Hedgefonds Situational Awareness nach schweren Verlusten im Juli sein Portfolio optimieren. Der von dem ehemaligen OpenAI-Forscher Leopold Aschenbrenner gegründete Fonds verlor im Juli etwa 67 Prozent seines Wertes und verkaufte daraufhin 3,5 Milliarden Dollar an Anteilen des KI-Unternehmens Anthropic an Investoren wie Greenoaks und Sequoia Capital.