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Markt17. Juli 2026

FTX zahlt 900 Millionen Dollar an Gläubiger aus

Der FTX-Insolvenzverwalter führt die fünfte Ausschüttungsrunde durch und zahlt 900 Millionen Dollar an geschädigte Kreditoren. Seit der Insolvenz im November 2022 wurden bereits etwa 10 Milliarden Dollar an Gläubiger verteilt.

Die FTX-Konkursmasse setzt ihre regelmäßigen Auszahlungen fort. Nach einer Zahlung von 2,2 Milliarden Dollar im März folgt nun die nächste Tranche von 900 Millionen Dollar. Damit wurden seit Anmeldung der Insolvenz im November 2022 insgesamt etwa 10 Milliarden Dollar an Geschädigte ausgeschüttet. Das Insolvenzverfahren zeigt, dass das Vertrauen in den Kryptomarkt nachhaltig beschädigt wurde, als mehrere große Börsen zusammenbrachen.

Die strafrechtlichen Konsequenzen für die Verantwortlichen sind erheblich. FTX-Gründer Sam Bankman-Fried wurde 2024 zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem er für schuldig befunden wurde, Kundengelder missbraucht zu haben. Sein Berufungsantrag wurde kürzlich abgelehnt, und ein Gericht bestätigte die New Yorker Urteilsfindung. Auch Co-CEO Ryan Salame sitzt in Bundesgefängnis.

Parallel dazu wurde die beratende Anwaltskanzlei Fenwick & West, die FTX vor dem Kollaps beriet, zu einer Vergleichszahlung von 54 Millionen Dollar verpflichtet. Bankman-Fried beantragte eine Begnadigung beim US-Präsidenten, obwohl dieser öffentlich erklärte, keine Clemency gewähren zu wollen. Der US-Senat beschloss einstimmig eine Resolution gegen eine mögliche Begnadigung.

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