Die ehemalige FTX-Geschäftsführerin Constance Wang wirft Netflix vor, den Kollaps des Kryptobörsen-Unternehmens zu verharmlosen und als Liebesgeschichte darzustellen. Sie bezeichnet die Darstellung als physisch unerträglich.
Die ehemalige Chief Operating Officer von FTX, Constance Wang, hat heftige Kritik an der Netflix-Serie "The Altruists" geübt. Nach dem Anschauen des Trailers berichtete sie, dass die Darstellung sie zum Erbrechen brachte. Wang wirft dem Streaming-Anbieter vor, die komplexe und skandalöse Geschichte des FTX-Zusammenbruchs zu verzerren und zu verharmlosen.
Der Kryptobörsen-Skandal um FTX und Gründer Sam Bankman-Fried hatte 2022 zu massiven Vermögensverlusten für Investoren geführt und endet in einer Verurteilung. Der Zusammenbruch wird von vielen als eines der größten Betrugsfälle der Krypto-Industrie angesehen. Wang beanstandet offenbar, dass Netflix die ernsthafte Thematik in romantische Züge kleidet.
Die Kritik von Insiderinnen wie Wang trägt zu einer wachsenden Debatte über die Verantwortung von Streaming-Plattformen bei der Darstellung realer Finanzbetrügereien bei. Die Serie soll das Vertrauen in die Krypto-Branche bereits geschädigter Anleger weiter untergraben.